Welche Taxus-Arten gibt es?
Die Eibe gehört zur Familie der Nadelbäume und ist eine beliebte Heckenpflanze. Die Vorteile? Sie ist immergrün, leicht zu schneiden und wächst langsam. Das macht sie sowohl für hohe als auch für niedrige Hecken beliebt. Sind Sie neugierig auf die verschiedenen Eibenarten? In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber.
Eiben-Arten vergleichen
Wie fast jede Pflanzenart gibt es auch die Eibe in verschiedenen Arten. Im Allgemeinen wachsen sie relativ langsam und können sehr alt werden. Solitäre Eiben können in Ausnahmefällen sogar eine Höhe von 20 Metern und einen Umfang von 5 Metern erreichen, was in Ihrem eigenen Garten mit gutem Schnitt natürlich nicht so schnell passieren wird.
Optisch ähneln sie sich sehr, was dazu geführt hat, dass einige Botaniker alle Eibenarten als Variationen der bekanntesten Art Taxus Baccata betrachten. Diese Art wurde nämlich als erste wissenschaftlich beschrieben.
Was alle Eibenarten gemeinsam haben, ist, dass sie den giftigen Stoff Taxin enthalten. Menschen können durch den Verzehr von Eiben ziemlich krank werden, und Haustiere können sogar daran sterben. Nun werden Sie selbst wahrscheinlich keinen Bissen von dem Nadelbaum nehmen, aber wir empfehlen Ihnen dennoch, auf Kinder und (weidende) Tiere in der Nähe zu achten. Für Vögel sind sie übrigens nicht giftig, sie lieben sie sogar!
Positiv ist jedoch, dass diese giftigen Bestandteile in Medikamenten gegen Krebs verwendet werden können.
Taxus Baccata: die beliebteste Eibenheckenart!
Haben Sie eine Eibenhecke in einem Garten erblickt? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Taxus Baccata! Wenn es um Eibenheckenarten geht, ist diese Sorte nämlich eindeutig der Favorit. Und das aus gutem Grund, denn gegenüber alternativen Eibenarten hat diese Heckenpflanze eine Reihe von Vorteilen.
Zunächst einmal ist dies eine der stärksten Eibenarten, die es gibt. Sie wächst sehr kräftig und wächst bei guter Pflege schnell an. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre neue Hecke schnell „am Ende ihrer Kräfte ist”, ist also nicht sehr groß. Im wörtlichen und im übertragenen Sinne, denn die Zweige treiben nach dem Schnitt fast immer wieder aus, selbst wenn Sie bis auf das kahle Holz zurückschneiden.
Dies ist sogar die einzige Eibenart, bei der ein drastischer Rückschnitt bis auf das Holz ohne negative Folgen möglich ist. Diese Heckenpflanze lässt sich daher leicht pflegen und instand halten. Selbst braune oder kahle Stellen in der Hecke lassen sich relativ einfach beheben. Hier erfahren Sie mehr über die Pflege und den Schnitt von Taxus Baccata. Auch das Düngen ist glücklicherweise keine höhere Mathematik.
Schließlich ist die Baccata-Eibe eine winterharte Pflanze. Sie bleibt das ganze Jahr über grün und wächst etwa 25 bis 35 Zentimeter pro Jahr. Wenn Sie sich für eine nicht zu schnell wachsende Hecke aus Koniferen entscheiden möchten, ist diese Eibe absolut zu empfehlen!
Taxus Media Micksii: ideal für Formschnitt
Die Taxus Media Micksii (Taxus Micksii) ist nach der oben genannten Taxus Baccata die zweitbeliebteste Art. Diese winterharte Konifere eignet sich nämlich hervorragend für den Formschnitt. Und dafür gibt es eine einfache Erklärung: Sie wächst langsamer als die Baccata-Eibe.
In puncto Aussehen ist sie übrigens fast identisch. Optional können Sie sie auch als Heckenpflanze einsetzen, sofern die Hecke nicht höher als 1,80 Meter ist, da sie dann oben zu den Seiten hin wächst. Für eine Hecke empfehlen wir übrigens die Taxus Baccata, da diese im Gegensatz zur Media Micksii Taxus bis auf das kahle Holz zurückgeschnitten werden kann.
Taxus Sumatrana: Außenseiter der Familie
Die Sumatrana-Eibe unterscheidet sich in ihrem Aussehen am stärksten von den anderen Eibenarten. Sie hat besondere sichelförmige, dünne, gelbgrüne Blätter. Diese Eibe kommt in Ländern wie Sumatra, Afghanistan, Nepal, Indien und Taiwan vor. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 14 Metern sind diese „Yews” (Eiben) echte Blickfänge, falls Sie jemals Asien besuchen sollten.
Andere Eibenarten
Mit den oben genannten Eibenarten sind wir noch nicht am Ende, aber mit der Taxus Baccata als Heckenpflanze und der Taxus Media Micksii für Formschnitt brauchen Sie eigentlich nicht weiter zu suchen als diese beiden Arten.
Um dennoch kurz etwas über andere Eibenarten zu sagen, können wir Ihnen die Taxus Media Hillii empfehlen, wenn Sie eine Eibe suchen, die keine roten Beeren bildet. Das ist allerdings schade, denn Vögel lieben diese Beeren.
Andere Arten sind an ihre Wachstumsumgebung angepasst, wie die Taxus Canadensis (Kanada), die Taxus Floridana (Florida) und die Taxus Wallichinana (Himalaya). So gibt es in mehreren Regionen der Welt eine Variante dieser wunderschönen Konifere!
Kaufen Sie die beste Eibenart für Ihre Hecke!
Haben Sie sich schon für eine Eibe entschieden? Bei Heckenpflanzenbaumschule.de verkaufen wir die Taxus Baccata, ganz einfach weil sie die beste Wahl als Eibenheckenpflanze ist. Bei uns können Sie zwischen Höhen von 20 bis 280 Zentimetern wählen, sodass Sie Ihre neue Hecke direkt in der gewünschten Höhe erhalten.