Was tun bei Krankheiten und Schädlingen an Kirschlorbeerbäumen?
Kirschlorbeerbäume haben von Natur aus glänzende Blätter mit einer tiefgrünen Farbe. Sieht Ihr Lorbeerbaum derzeit nicht ganz so strahlend aus und vermuten Sie, dass Ihre Hecke von einer Lorbeerkrankheit oder einem Schädlingsbefall betroffen ist? Oder möchten Sie dies einfach verhindern? Wir erzählen Ihnen mehr über die Krankheiten und Schädlinge, mit denen ein Kirschlorbeer zu kämpfen haben kann, und was Sie dagegen tun können.
Pflege einer Kirschlorbeerhecke
Der Kirschlorbeer ist im Allgemeinen eine starke und vitale Pflanze, die nicht schnell befallen wird. Durch die richtige Pflege des Lorbeers können Sie möglichen Schädlingsbefall und Krankheiten vorbeugen. Dazu gehören die richtige Düngung und der richtige Schnitt des Kirschlorbeers. Dennoch ist der Lorbeer wie jede andere Pflanze immer dem Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall ausgesetzt. Glücklicherweise können Sie diese schnell erkennen!
Ist mein Kirschlorbeer krank?
Einen kranken Kirschlorbeer erkennen Sie leicht am Aussehen der Pflanzen. Achten Sie dabei auf folgende Merkmale:
- Stumpfe (junge) Blätter
- Braune Flecken auf den Zweigen und/oder dem Stamm
- Blätter, die sich wellen oder braun verfärben
- Weißer Schimmelbelag oder Wachsfäden
- Angefressene Blätter
Diese Merkmale können auf Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall hinweisen. Zu den Schädlingen zählen häufig Schnecken, Flöhe, Läuse, Milben, Eibenborkenkäfer und Minierfliegen. Zu den Krankheiten des Kirschlorbeers zählen: Blattfleckenkrankheit, Schrotschusskrankheit und Falscher Mehltau.
Befallene Teile zurückschneiden
Wenn Ihr Kirschlorbeer teilweise von einem der oben genannten Faktoren befallen ist, empfiehlt es sich, die kranken Stellen wegzuschneiden. Dazu sollten Sie die Gartenschere immer gut reinigen, um eine erneute Infektion des Kirschlorbeers zu vermeiden.
Schaffen Sie gute Wasserbedingungen
Eine Kirschlorbeerpflanze darf nicht zu nass stehen. Hier kann ein gutes Drainagesystem Abhilfe schaffen. Andererseits darf sie auch nicht zu trocken stehen. Gießen Sie den Lorbeerbaum regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe.
Pflanzenschutzmittel verwenden
Zusätzlich zum Beschneiden können Sie Pflanzenschutzmittel einsetzen. Welches Pflanzenschutzmittel Sie wählen, hängt von der Krankheit ab, an der Ihr Lorbeerbaum leidet. Ein häufig verwendetes Pflanzenschutzmittel ist OKAPI. Es eignet sich zur Bekämpfung von Viruserkrankungen, Blattläusen, Eibenborkenkäfern, Raupen und anderem Ungeziefer. Haben Sie Probleme mit Schnecken? Dann können Sie Bio-Granulat ausstreuen.
Wenn die Blattfleckenkrankheit aufgetreten ist, erkennbar an blassen und braun verfärbten Flecken auf den Blättern und Blattfall, wählen Sie einen speziellen Antischimmelbrei. Kompostieren Sie in diesem Fall niemals die Blätter. Sind Sie sich nicht sicher, welches Pflanzenschutzmittel Sie benötigen? Dann können Sie sich jederzeit an uns wenden, um eine individuelle Beratung zu erhalten.
Kirschlorbeer ersetzen
In einigen Fällen ist Ihr Kirschlorbeerbaum so stark befallen, dass er nicht mehr zu retten ist. Es kann auch sein, dass Sie Teile Ihrer Kirschlorbeerhecke ersetzen müssen. In diesem Fall müssen Sie neue Lorbeerpflanzen kaufen.
Es ist wichtig, dass Sie sich für qualitativ hochwertige Pflanzen aus einer zuverlässigen Gärtnerei entscheiden. Wenn die Pflanzen zu schnell gezüchtet wurden, sind sie weniger widerstandsfähig und somit einem höheren Risiko ausgesetzt. Sie können online auf Haag-planten.nl vorbeischauen. Oder besuchen Sie unsere Gärtnerei in Lunteren.
Wir verkaufen verschiedene Lorbeersorten, nämlich Prunus Laurocerasus Rotundifolia, Novita und Prunus Lusitanica Angustifolia (portugiesischer Lorbeer). Diese sind robust gezüchtet. Bestellen Sie Ihren Favoriten also gern bei uns.