Wie und wann sollte man Hainbuchen schneiden?
Die Hainbuche (Carpinus betulus) gehört zu den Luxushecken. Die wunderschönen grünen Hainbuchenpflanzen eignen sich besonders gut für die Gestaltung einer (niedrigen) Hecke oder Allee. Möchten Sie wissen, wie Sie die Hainbuche in Topform halten? Wir erzählen Ihnen alles über das Wie und Wann des Schnitts dieser Heckenpflanze.
Wuchsform der Hainbuche
Bevor wir auf die Schnittmethode der Hainbuche eingehen, möchten wir Ihnen gerne etwas mehr über diese besondere Pflanze erzählen. Sie verträgt wechselnde Wasserstände sehr gut und wächst etwa 20 bis 40 Zentimeter pro Jahr. Sonne, Halbschatten oder Schatten – diese Pflanze wächst überall gut!
Hainbuche versus Buchenhecke
Eine Hainbuche wird oft zu Unrecht mit einer Buchenhecke verwechselt. Das liegt daran, dass sie sich in ihrem Aussehen sehr ähnlich sind. Die Blätter der Hainbuche sind etwas spitzer und gezackter, aber der Unterschied ist nicht sehr groß.
Es gibt jedoch einen sehr wichtigen Unterschied, der möglicherweise entscheidend ist, wenn Sie eine Heckenpflanze mit diesem Aussehen suchen:
- Hainbuche ist laubabwerfend: Die Blätter verfärben sich im Herbst braun und fallen dann ab.
- Die Buchenhecke behält ihr Blatt: Die Blätter werden im Winter braun und bleiben es auch bis zum Frühjahr.
Die Hainbuche wird also im Herbst kahl. Der Vorteil ist, dass sie im Frühjahr im Vergleich zur Buchenhecke viel schneller austreibt. Die Hainbuche hat daher im Frühjahr früher frische Blätter als die Buchenhecke, die zu diesem Zeitpunkt noch braune Blätter hat. Außerdem verträgt die Hainbuche wechselnde Boden- und Wetterbedingungen besser.
TIPP: Lieben Sie das Aussehen von Buchenblättern und legen Sie Wert darauf, dass Ihre Hecke das ganze Jahr über Privatsphäre bietet? Dann sollten Sie sich für eine Buchenhecke entscheiden. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass die Hecke einen Teil des Jahres keine Blätter hat, ist die Hainbuche die beste Option, da sie schneller austreibt und widerstandsfähiger gegenüber verschiedenen Wetterbedingungen ist.
Wann sollte man Hainbuchen schneiden?
Die Hainbuche muss grundsätzlich nur einmal im Jahr geschnitten werden. Dies sollte vor dem längsten Tag des Jahres, also spätestens am 21. Juni, geschehen. Der Grund dafür ist, dass die Hainbuche im Frühjahr und Sommer am stärksten wächst. Auf diese Weise hat Ihre Hecke noch genügend Zeit, sich vom Schnitt zu erholen. Achten Sie darauf, nicht in der prallen Sonne zu schneiden, da dies der Blattbildung nicht zuträglich ist.
Finden Sie, dass die Hainbuche nach diesem ersten Schnitt zu stark gewachsen ist? Dann können Sie sie im Herbst oder Winter noch einmal kräftig zurückschneiden. Auf diese Weise wächst sie im Frühjahr wieder schön in die von Ihnen gewünschte Form. Dabei müssen Sie darauf achten, dass es keinen Nachtfrost gibt, da sich die Hainbuche dann weniger gut erholen kann.
Wie schneidet man eine Hainbuche?
Beim Schneiden der Hainbuche können Sie die folgenden Schritte befolgen:
- Sorgen Sie für eine saubere, scharfe (elektrische) Heckenschere.
- Entscheiden Sie, wie weit Sie die Hainbuche zurückschneiden möchten. Wenn Sie eine lange Hainbuche haben, kann es hilfreich sein, eine Schnur zu spannen, um sicherzustellen, dass Sie überall gleich weit zurückschneiden.
- Schneiden Sie zunächst die Oberseite auf die gewünschte Höhe zurück. Achtung: Bei einer jungen Hainbuche sollten Sie die Spitzen nicht zurückschneiden, bis sie die gewünschte Höhe erreicht haben!
- Schneiden Sie die Seiten von oben nach unten zurück. Achten Sie darauf, dass die Hainbuche oben etwas weniger breit ist als unten. So kann das Sonnenlicht überall gut eindringen.
Hilfe, ist meine Buchenhecke abgestorben?
Hat Ihre Hainbuche letztes Jahr um diese Zeit geblüht und lässt das jetzt auf sich warten? In den meisten Fällen brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn das kann durch bestimmte Umstände bedingt sein.
- Das Wetter: Wenn es viel geregnet hat oder gerade eine Dürre herrscht, kann dies die Geschwindigkeit der Bildung neuer Knospen beeinflussen. Versorgen Sie Ihre Hecke bei Trockenheit mit zusätzlicher Feuchtigkeit.
- Nährstoffe: Die Hainbuche kann durch Düngung oder andere Bodennährstoffe stimuliert werden.
Sie können den Gesundheitszustand der Hainbuche relativ einfach selbst überprüfen. Hat sie bereits Knospen gebildet, werden die Blätter folgen. Außerdem können Sie versuchen, einen Zweig zu biegen. Lässt er sich leicht biegen, ist ausreichend Feuchtigkeit vorhanden und er wird wahrscheinlich bald austreiben. Bricht er (schnell) ab, muss sie wahrscheinlich ersetzt werden.
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