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Wie funktioniert Stecklingsvermehrung bei Ölweiden?

Die wintergrüne Ölweide strahlt das ganze Jahr über in einem leuchtenden Grün mit silbernem Unterton. Diese Heckenpflanze ist auch unter dem Namen Elaeagnus ebbingei bekannt. Wer gerne gärtnert und die Ölweide vermehren möchte, kann dies ganz einfach durch Stecklinge tun. Wir erklären Ihnen, wie Sie dabei vorgehen müssen, damit Sie gesunde Ölweiden-Stecklinge erhalten. Viel Erfolg!

Wann sollte man Ölweiden Stecklinge schneiden?

Die beste Zeit für Stecklinge der Ölweide ist im Sommer, in den Monaten Juni, Juli und August. Dann machen Sie einen „Sommersteckling” von den jungen Trieben. Normalerweise können Sie diese dann im folgenden Jahr in der Zeit von November bis April auspflanzen.

Wann sollte man Elaeagnus ebbingei Stecklinge schneiden? Vorzugsweise im Juni, Juli oder August.

Wie fertigt man Ölweiden-Stecklinge an?

Nachfolgend finden Sie eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Stecklingsvermehrung von wintergrünen Ölweiden, also Elaeagnus ebbingei. Die einzelnen Schritte werden anschließend noch ausführlicher erläutert. TIPP: Schneiden Sie immer mehrere Stecklinge, um die Erfolgschancen zu erhöhen. Es besteht nämlich immer die Möglichkeit, dass einige Stecklinge weniger gut wachsen.

  1. Wählen Sie neue Triebe aus, ziehen Sie sie nach unten und schneiden Sie sie ab.
  2. Entfernen Sie gegebenenfalls die unteren Blätter.
  3. Tauchen Sie den Steckling in Stecklingspulver und setzen Sie ihn in einen Topf mit Stecklingserde.
  4. Spannen Sie Plastikfolie über den Topf, stellen Sie ihn an einen hellen Ort und gießen Sie ihn.
  5. Sorgen Sie im kommenden Winter für einen frostfreien Standort.
  6. Stellen Sie sie im Frühjahr nach draußen und pflanzen Sie sie im November ein.

Ölweiden-Stecklinge auswählen und schneiden

Beim Anfertigen von Stecklingen der Olivenweide ist es wichtig, die richtigen Zweige auszuwählen. Am besten gießen Sie die Pflanze am Abend vor dem Stecken. Am nächsten Tag wählen Sie frische Zweige aus. Prüfen Sie, ob sie fest und gesund sind, indem Sie sie leicht biegen. Schneiden Sie dann etwa 15 bis 20 Zentimeter davon ab (schräg). Achten Sie auf saubere Werkzeuge.

Ölweiden-Stecklinge eintopfen

Entfernen Sie nun das unterste Blatt oder mehrere Blätter sowie eventuelle Blütenknospen, die sich an den Zweigen befinden. Wenn die Stecklinge noch nicht schräg abgeschnitten sind, sollten Sie dies jetzt tun, damit die Oberfläche für die Nährstoffaufnahme maximal ist.

Optional können Sie die Stecklinge noch etwas kürzen (13 bis 15 Zentimeter), wenn Ihre Töpfe klein sind, aber das ist nicht unbedingt notwendig. Tauchen Sie die Stecklinge in Stecklingspulver und drücken Sie sie etwa 7 Zentimeter tief in die Erde. Setzen Sie sie mindestens 20 Zentimeter voneinander entfernt.

Elaeagnus ebbingei-Stecklinge pflegen

Jetzt ist es Zeit, sie wachsen zu lassen. Legen Sie zunächst eine Plastikfolie über die Stecklingstöpfe und stechen Sie Löcher für die Luft ein. Stellen Sie sie an einen hellen Ort, aber nicht in die pralle Sonne, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann ( ). Halten Sie die Erde gut feucht und stellen Sie sicher, dass sie im Winter an einem frostfreien Ort stehen. Im Frühjahr können die Anzuchttöpfe nach draußen gestellt werden. Nach einiger Zeit (vorzugsweise ab November des folgenden Jahres) können sie ausgepflanzt werden.

Ölweide an der Küste vermehren

Die Ölweide ist eine Pflanze, die auf verschiedenen Bodenarten (außer auf schwerem Lehmboden) gut gedeiht. Sie wächst etwa 20 bis 40 Zentimeter pro Jahr. Interessant zu wissen ist, dass sie eine beliebte Heckenpflanze in Küstengebieten ist. Die Ölweide ist nämlich sehr widerstandsfähig gegen Wind und Wetter und hat daher keine Probleme mit der salzigen Meeresbrise.

Hilfe, Ölweidenstecklinge wachsen nicht

Wenn Ihre Stecklinge der Ölweide nicht gut anwachsen, kann das viele Ursachen haben. Oft sind die Lichtverhältnisse ein wichtiger Faktor. Es ist wichtig, dass die Pflanze mindestens 3 Stunden Sonnenlicht pro Tag bekommt. Es kann aber auch andere Gründe geben. Eine nicht optimale Wasserqualität, ein Steckling, der von Grund auf nicht stark ist, oder einfach Pech. Wir empfehlen Ihnen daher, vorsichtshalber immer mehrere Stecklinge zu machen.

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